Freisprechungs- und Einschreibungsfeier der Elektro-Innung Flensburg Stadt und Land

Ärmel hochkrempeln und die Zukunft gestalten

Obermeister Timo Schwitzkowski (li.) und Berufsschullehrer Markus Gude (re.) beglückwünschen die diesjährigen Jung-Gesellen zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss.

In seiner Eröffnungsrede auf der diesjährigen Freisprechungs- und Einschreibungsfeier konkretisierte Innungsobermeister Timo Schwitzkowski den herausragenden Charakter des festlichen Abends in einem gekonnten Satz: „Es ist ein besonderer Moment, mit dem wir sowohl den Beginn einer spannenden beruflichen Reise als auch den erfolgreichen Abschluss eines wichtigen Abschnitts im Leben junger Menschen feiern“. Aus Sicht des Obermeisters haben die Nachwuchskräfte des Elektro-Handwerks einen der besten Handwerksberufe mit Tradition und Zukunft gewählt. Auf die Berufsstarter und jetzigen Jung-Gesellen warten eine Vielzahl beruflicher Themenfelder, für deren Umsetzung gut ausgebildete Mitarbeiter unverzichtbar sind: „Sie alle sind das, was wir brauchen. Optimistische, junge Kollegen, die bereit sind die Ärmel hochzukrempeln und sich aufmachen, die Zukunft zu gestalten“. Mit einem Eintrag in die Lehrlingsrolle besiegelten im Rahmen der Einschreibungsfeier insgesamt 32 hochmotivierte und zukünftige E-Zubis den Beginn ihrer Ausbildungszeit. Daneben erhielten auf der anschließenden Freisprechungsfeier, Anfang Februar im Festsaal des Restaurant Borgerforeningen, die jetzigen Jung-Gesellen anerkennende Gratulationen zur bestandenen Gesellenprüfung. Die Mitglieder der Innungsvorstandes überreichten neun wertschätzende Gesellenbriefe. Obermeister Timo Schwitzkowski dankte allen Beteiligten für ihr Engagement, die Fachkräftesicherung als elementare Grundbedingung im Blick zu behalten und richtete sich mit anerkennenden Worten direkt an die erfolgreichen Prüfungsabsolventen: „Das Elektrohandwerk ist mehr als ein Beruf. Es ist ein Weg, das Leben unserer Mitmenschen zu verbessern. Dafür sind Ihre Qualifikationen jetzt wegweisend, denn mit Ihrem fundierten Wissen und fachspezifischen Können werden Sie zukünftig sehr gefragt sein“. Ein Ausblick, den auch Festredner Dr. Wolfgang Buschmann in seinen Ausführungen bestätigte. Der amtierende Landrat des Kreises Schleswig-Flensburg verwies auf die Beständigkeit des Handwerks, was gerade durch die Einschreibungen und Freisprechungen an Symbolkraft gewinnt: „Ohne das Elektrohandwerk stünde die Welt heute buchstäblich still. Die qualifizierten Mitarbeiter kümmern sich nicht nur um ausreichend Lichtquellen, sie sind die Architekten der Energiewende, Spezialisten der Digitalisierung und verantwortlich für relevante Sicherheitsaspekte an und in Gebäuden. Wer heute diesen Beruf wählt, entscheidet sich für Relevanz und sichert die Zukunft unseres Landes“, sagt er. Eine qualitativ hochwertige Ausbildung, so Buschmann weiter, ist eine tragende Säule für den Fortbestand des Handwerks im Allgemeinen und verhindert einen drohenden Wissens-Verlust: „Wir können den Fachkräftemangel nicht wegzaubern, aber wir können ihm aktiv begegnen“. Als Innungsbeste des aktuellen Jahrgangs erhielten Leon Dorka, Ausbildungsbetrieb Fernmeldetechnik Lausen GmbH aus Sörup, Josue Ishimwe, Ausbildungsbetrieb Elektrogeräte-Kundendienst Botho Franck aus Handewitt, und Hendrik Dau, Ausbildungsbetrieb Sikom GmbH aus Flensburg, eine besondere Würdigung des Innungsvorstandes.

Geschafft: Vorstandmitglied Gerd Winkel (re.) überreicht die Gesellenbriefe an die erfolgreichen Absolventen.
Die Innungsbesten des aktuellen Jahrgangs: Josue Ishimwe, Leon Dorka und Hendrik Dau (Mitte v. li.). Dirk Böttger (li.) und Timo Schwitzkowski (re.) vom Innungsvorstand gratulierten zum Erfolg.
Obermeister Timo Schwitzkowski begrüßt den Gastredner des Abends, Dr. Wolfgang Buschmann (li.).