Freisprechungsfeier der Kraftfahrzeug-Innung Flensburg Stadt und Land

Eine fundierte Ausbildung im Kfz-Gewerbe bietet für junge Berufsstarter eine breite Palette hervorragender Entwicklungschancen. Besonders durch die Verschmelzung von klassischer Mechanik und komplexer Elektronik sind die Ausbildungswege zukunftssicher ausgerichtet und beinhalten moderne Ansätze im Hinblick auf unter anderem die E-Mobilität oder vernetzte Fahrzeugsysteme. Es wird nicht mehr zwischen Mechanik und Elektrik getrennt; Azubis arbeiten gleichermaßen unter der Motorhaube und am Laptop zur Diagnose. Durch das duale Ausbildungssystem erlernen die Nachwuchskräfte notwendige Fertigkeiten direkt im Betrieb und kombinieren diese mit theoretischem Wissen aus der Berufsschule. Im Raum Flensburg leisten die Meisterbetriebe alljährlich ein beachtliches Engagement, um den Fachkräftebedarf sicherzustellen. Dies wurde auf der jüngsten Freisprechungsfeier des Gewerks erneut deutlich, denn Ende Januar konnten insgesamt 35 erfolgreiche Prüfungsabsolventen, aus den Sommer und Januar Prüfungen, ihre wohlverdienten Gesellenbriefe entgegennehmen. „In den vergangenen dreieinhalb Jahren haben Sie alle Höhen und Tiefen der Ausbildung erlebt. Nicht immer war es einfach, alle Interessen unter einen Hut zu bekommen. Aber mit Fleiß und Ehrgeiz haben Sie das Ziel bravourös erreicht“, unterstreicht Obermeister Günther Brodersen in seiner Rede an die jetzigen Jung-Gesellen. Für diesen Abend der besonderen Anerkennung reiste auch der Geschäftsführer des Kfz-Gewerbe-Verbandes Schleswig-Holstein, Jan-Nikolas Sontag, an die Ufer der Flensburger Förde, um im Veranstaltungssaal des „Treffpunkt Mürwik“ die regionale Freisprechungsfeier mit einer anerkennenden Festrede zu bereichern. „Im Namen des schleswig-holsteinischen Kfz-Gewerbe-Verbandes gratulierte ich Ihnen zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss. Sie sind jetzt gefragte Persönlichkeiten, denn Sie haben in einem der innovativsten Handwerksberufe beachtliches Fachwissen erlernt“, sagt Jan-Nikolas Sontag. Rückblickend kommentierte Jan-Nikolas Sontag das vergangene Rekordausbildungsjahr, das einen historischen Höchststand bei neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen verzeichnete-: „Mit bundesweit über 92.000 jungen Menschen in Ausbildung bleibt unsere Branche äußert attraktiv, wobei der Kfz-Mechatroniker der mit Abstand beliebteste Ausbildungsberuf ist“. Als Innungsbester erhielt Timo Jäger vom Ausbildungsbetrieb FFG Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft mbH eine besondere Würdigung des Vorstandes. Der Jung-Geselle konnte bereits im Sommer 2025 seine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker erfolgreich abschließen.





