Elektro-Innung schüttet Spendengelder aus

Glückliche Gesichter bei der Spendenscheckübergabe: Thomas Schwedhelm vom Katharinen Hospiz, Silke Hofmann vom Flensburger Kinderhaus und Dirk Dillmann von den Sportpiraten (erste Reihe von li.). Kirsten Mauderer, Reinhard Bliese und Timo Schwitzkowski vom Vorstand der Elektro-innung (hintere Reihe von li.) zeigten sich beeindruckt von den vielfältigen Aktivitäten der drei Institutionen.

Große Freude bei insgesamt drei regionalen Einrichtungen und Vereinen. Die Mitgliedsbetriebe der Elektro-Innung Flensburg Stadt und Land haben erneut einen solidarischen Beitrag geleistet und für die förderliche Unterstützung von lokalen Institutionen eine ansehnliche Spendensumme zusammengetragen. Insgesamt 3.000 Euro überreichte der Vorstand Mitte März zu gleichen Teilen an die Spendenscheckempfänger aus dem Stadtgebiet. Dazu zählen das Flensburger Kinderhaus des Deutschen Kinderschutzbundes, die Sportpiraten Flensburg und das Katharinen Hospiz am Park. Die Verantwortlichen der eingeladenen Organisationen konnten auch schon konkrete Pläne für die Verwendung der Gelder aufzeigen und stellten diese im Rahmen eines interessanten Austausches in den Räumen der Kreishandwerkerschaft detailliert vor.

Damit jedes Kind im Flensburger Kinderhaus eine warme Mahlzeit erhält, sorgt die Einrichtung tagtäglich für ein ausgewogenes Mittagessen. Für die finanzielle Unterstützung dieses Projektes sind Patenschaften möglich, die grundlegende Versorgungsleistungen für Kinder aus besonders bedürftigen Familien sicherstellen. Durch die Spendengelder der Elektro-Innung können dieses Jahr erneut zwei bis drei Patenschaften komplett bezahlt werden. Silke Hofmann von der Verwaltungsleitung geht jedoch noch auf weitere Vorhaben ein: „Auf Veranstaltungen und Jahresfesten ermöglichen wir ebenfalls die Ausgabe von kleinen kulinarischen Anregungen, wie zum Beispiel einem Stück Kuchen zum Kaffee für die Eltern. Auch hierfür möchten wir zukünftig einen Teil der Spende aufwenden und gleichzeitig unser neues Angebot eines gesunden Frühstücks für die Kinder fördern“, sagt sie.

Gute drei Jahre gibt es schon das Projekt „Frühstück mit Milan“ bei den Flensburger Sportpiraten. Entstanden ist diese Idee auf einer Reisetour nach Spanien in den Herbstferien, und zwar auf Vorschlag des damals zehnjährigen Milan aus Flensburg. Die zu jener Zeit noch außerplanmäßigen Treffen in entspannter Frühstücks-Manier sind heute zu einem beliebten Anziehungspunkt innerhalb der Jugendpark Szenerie für die sportbegeisterten Kids geworden: „Die Teilnehmer organisieren alles selbst. Den Einkauf am Samstag und die Umsetzung am Sonntag. Die Auswahl der Angebote ist immer originell und mit überraschend einzigartigen Geschmacksoffensiven ausgelegt. Dieses für die Gemeinschaft förderliche Projekt möchten wir mit der großzügigen Spende der Elektro-Innung weiter ausbauen und gestalten“, unterstreicht der Geschäftsführer der Sportpiraten Flensburg, Dirk Dillmann.

Für Kinder und Jugendliche, die selbst betroffen sind oder durch die Erkrankung der eigenen Eltern vor einer ungewissen Zukunft stehen, hat das Katharinen Hospiz am Park eigene Angebote konzipiert. Dazu gehören Beratungen, Einzelgespräche oder Trauergruppen. Es geht darum, Betroffene aufzufangen, ihnen Halt zu geben und sie in ihrer schwierigen Zeit zu unterstützen. Diese Möglichkeiten können vor Ort oder online in Anspruch genommen werden. In diese besonderen Leistungen sollen die Spendengelder der Elektro-Innung zukünftig einfließen: „So erfahren die Kinder und Jugendlichen zum Beispiel in offenen Gruppen, dass sie mit ihrem Verlust nicht allein sind. Die Gespräche und kreativen Angebote im Allgemeinen unterstützen in der Trauer und bei Fragen, wie es ohne den Verstorbenen weiter gehen kann“, erklärt Geschäftsführer Thomas Schwedhelm.

Die Vorstandmitglieder um Obermeister Timo Schwitzkowski lobten die unterschiedlichen Aktivitäten der drei Institutionen, die auf vielfältige Weise zum Gemeinwohl beitragen: „Schön, dass es Sie gibt und wir unsere Ankerkennung für Ihr Engagement mit einem guten Werk ausdrücken können“, sagt Obermeister Timo Schwitzkowski.