Berufsstart Bau geht in die nächste Runde

Jetzt die Initiative ergreifen und bewerben

Lehrwerksmeister Dieter Miesen (re.) gibt einer Teilnehmerin wichtige Tipps für das Aufmauern eines Schornstein, beobachtet von Projektleiter Carsten Hamann.

Die Bauwirtschaft hat zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses das Projekt „Berufsstart Bau“ entwickelt. Erklärtes Ziel der Maßnahme ist die Eignungsvorbereitung für eine anschließende Befähigung zur Berufsausbildung. Die sogenannte Einstiegsqualifizierung (EQ) wird seit sechs Jahren in der überbetrieblichen Ausbildungsstätte der Bau-Innung in der Kreishandwerkerschaft Flensburg Stadt und Land, in Kooperation mit den örtlichen Handwerksbetrieben, für Jugendliche ohne Ausbildungsvertrag erfolgreich angeboten. Das Projekt startet 2019 am 9. September. Aktuell stehen noch freie Teilnehmerplätze zur Verfügung. Im Rahmen einer Informations-Veranstaltung am Dienstag, 3. September, haben interessierte Jugendliche die Möglichkeit sich umfassend über das Qualifizierungsprojekt zu informieren (Anmeldung beim Projektleiter erforderlich):

„Die Teilnehmer erhalten die Chance dazu, praxistaugliche Grundlagen von unseren erfahrenden Ausbildungsmeistern zu erlernen und diese in den Kooperationsbetrieben zu vertiefen. Die Weitergabe von Fachwissen umfasst ein breites Themenspektrum“, so Projektleiter Carsten Hamann. Das Projekt „Berufsstart Bau“ ist also eine Maßnahme, die echte Perspektiven schafft und vertiefend auf eine zukünftige Ausbildung und somit die fachgerechte Berufsausübung vorbereitet: „Praxiserfahrung sammeln und den Kenntnisaufbau fördern sind elementare Bestandteile unseres Projektes“, ergänzt Projektleiter Hamann. Jugendliche, die gern im Maurer-, Fliesenleger-, Zimmerer- oder Straßenbauer-Handwerk eine Ausbildung absolvieren möchten, sollten jetzt die Initiative ergreifen.

Das Projekt beginnt mit einer zweiwöchigen Orientierungsphase. Im Anschluss werden die Jugendlichen in einen Kooperationsbetrieb vermittelt. Dort erlangen die Teilnehmenden praktische und theoretische Kenntnisse innerhalb eines einjährigen Maßnahmenzeitraumes. Dazu gehören unter anderem handwerkliche Grundlagen und notwendige Verhaltensregeln für den Berufsalltag. Aber auch die stetige pädagogische Begleitung ist Bestandteil der Übergangsmaßnahme von der Einstiegsqualifizierung zur Berufsausbildung: „Durch eigene Potenziale und Kompetenzen können die Teilnehmer ihren individuellen Weg für eine abgestimmte Berufswahl finden. Wir unterstützen dabei zielgerichtet“, so Carsten Hamann.

Finanziell gefördert wird das Projekt durch Beitragsmittel aus dem Berufsbildungsverfahren, die über die SOKA-BAU beantragt werden können, sowie durch die Bundesagentur für Arbeit.

Weitere Informationen hält die jeweils zuständige Agentur für Arbeit bereit oder sind über die Kontaktaufnahme direkt bei Projektleiter Carsten Hamann erhältlich: Telefon 0151 62426951; E-Mail: c.hamann@kh-fl.de